Die BetrSichV wurde nach zwei vorausgegangenen formalen Änderungen zum 01.01.05 an die zeitgleich erscheinende Gefahrstoffverordnung angepasst.

Ab 18.11.2004:
Technische Regel für Betriebssicherheit (TRBS) 1203 tritt in Kraft

Ab Oktober 2002:
Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) tritt in Kraft

„Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit, über Sicherheit beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen und über die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes“ Diese Verordnung regelt anstelle der bislang gültigen VbF „Verordnung über Anlagen zur Lagerung, Abfüllung und Beförderung brennbarer Flüssigkeiten zu Lande“ unter anderem die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten und Gase.Anders als bisher unterliegen Lageranlagen für brennbare Flüssigkeiten und unter Druck verflüssigte Gase jetzt nicht mehr speziell auf diese Stoffe und ihre Eigenschaften zugeschnittenen Verordnungen, sondern zwei sehr allgemein formulierten Gesetzen. Je nach Lagerinhalt unterliegen Läger für brennbare Flüssigkeiten und Gase nämlich nicht nur dem GPSG, sondern auch der BetrSichV. Sie befasst sich mit dem Thema „Befähigte Personen“.Die Konsequenzen dieser Veränderung reichen vom Genehmigungsverfahren bei der zuständigen Behörde über die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung, der Ermittlung von Prüffristen bis hin zur Erstellung des so genannten Explosionsschutzdokumentes.Bei letzterem gilt für Altanlagen eine Erstellpflicht bis 31.12.2005. Für Neuanlagen ist das Explosionsschutzdokument vor Inbetriebnahme der Anlage zu erstellen.Ab 01.05.2004:Das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) tritt in KraftDie bislang gültigen Technischen Regeln zur VbF und weiteren durch die BetrSichV ersetzten Verordnungen gelten so lange weiter, bis das Technische Regelwerk zur BetrSichV sie außer Kraft setzt.