Transport von Gefahrgut im PKW

Die VCI-Leitlinie „Beförderung gefährlicher Güter im Pkw/Kombi“ gibt einen Überblick über die Vorschriften beim nationalen und grenzüberschreitenden Transport von Gefahrstoffen. Dabei werden auch die Gefahrgutvorschriften für die Straße ADR 2009 mit der Kennzeichnung umweltgefährdender Stoffe sowie den Tunnelbeschränkungscodes berücksichtigt. Auch auf mögliche Freistellungen und Erleichterungen bei bestimmten Kleinmengen wird eingegangen.

Für einen sicheren Gefahrguttransport sind diese Grundanforderungen unerlässlich:

  • Packen Sie Güter, die gefährlich miteinander reagieren können, nie zusammen.
  • Sichern Sie das Ladegut zum Beispiel mit Zurrgurten
    oder Netzen.
  • Achten Sie darauf, dass andere Ladegüter die Gefahrstoffe nicht beschädigen können.
  • Transportieren Sie giftige, infektiöse sowie bestimmte Gefahrgüter der Klasse 9 unbedingt getrennt von Nahrungs-, Genuss- und Futtermitteln.
  • Verstauen Sie das Gefahrgut im Koffer- oder Laderaum.
  • Verteilen Sie die Last gleichmäßig.
  • Kontrollieren Sie, ob die Verpackung ordentlich
    verschlossen ist.
  • Achten Sie beim Transport von Gas darauf, dass das Fahrzeug ausreichend belüftet ist.
  • Prüfen Sie vor Fahrantritt die Versicherungsdeckung.
  • Unterweisen Sie den Fahrzeugführer nach Kap. 1.3 ADR.
  • Für alle mit orangefarbenen Warntafeln kennzeichnungspflichtigen Transporte ist ein Gefahrgutführerschein erforderlich: Kontrollieren Sie, ob der Fahrzeugführer diesen besitzt.


Die VDI-Leitlinie liefert auch ergänzende Informationen zu Verpackungsbedingungen, Kennzeichnung der Versandstücke und Hinweispflichten. Musterformulare und Tabellen mit Mengengrenzwerten erleichtern die Umsetzung in der Praxis.



Download VCI-Leitlinie Beförderung gefährlicher Güter im Pkw/Kombi